Fachliche Beiträge


CE-Kennzeichnung: Was bedeutet sie wirklich? Und warum betrifft das sogar Biergläser?

In unserem Alltag begegnen wir der CE-Kennzeichnung auf zahlreichen Produkten – von Elektrogeräten bis zu Maschinen. Doch was bedeutet dieses kleine Zeichen eigentlich genau? Und warum fällt sogar ein Bierglas darunter, während ein normales Wasserglas nicht betroffen ist?


Was ist die CE-Kennzeichnung?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Produkt den geltenden europäischen Rechtsvorschriften entspricht. Das bedeutet, es wurde sicher konstruiert, hergestellt und erfüllt alle rechtlichen Anforderungen. Insgesamt gibt es 27 europäische Rechtsvorschriften, die je nach Produktkategorie gelten.

Nicht alle Produkte benötigen jedoch eine CE-Kennzeichnung. Ein Holztisch beispielsweise fällt nicht unter die CE-Rechtsvorschriften. Bei Maschinen, Elektronikgeräten oder Messgeräten hingegen ist die CE-Kennzeichnung zwingend erforderlich.


Warum sind Biergläser CE-pflichtig?

Der Bierglas-Aspekt mag überraschend sein: Seit dem 1. Januar 2015 gelten Schankgefäße – darunter fallen Biergläser – als Messgeräte. Entscheidend ist hier die sogenannte Fülllinie. Diese Linie zeigt an, wie viel Flüssigkeit das Glas bei korrekter Befüllung enthält.

  • Ein Bierglas mit Fülllinie wird daher als Messgerät eingestuft und muss entsprechend eine CE-Kennzeichnung tragen.
  • Ein normales Wasserglas ohne Fülllinie hingegen fällt nicht unter die CE-Rechtsvorschriften, da es keine messbare Volumenangabe besitzt.

Der CE-Prozess – Expertise und Präzision

Die Vergabe der CE-Kennzeichnung ist ein präziser und anspruchsvoller Prozess. Von der Maschinenrichtlinie bis zu speziellen Vorgaben für Messgeräte müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Produkte alle rechtlichen Anforderungen erfüllen, bevor sie in Verkehr gebracht werden dürfen.

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der CE-Kennzeichnung unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Produkte sicher und rechtskonform auf den Markt zu bringen.


Konformitätserklärungen: Häufige Fehler und was wirklich hinein gehört

Eine fehlerhafte CE-Konformitätserklärung kann für Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau zu erheblichen Problemen führen. Statistisch gesehen sind 9 von 10 Konformitätserklärungen falsch – sei es durch veraltete Normen, fehlende Pflichtangaben oder Inhalte, die dort gar nicht hineingehören.


Oft passiert es, dass Fehler von anderen übernommen werden – ob bewusst oder unbewusst. Damit das nicht passiert, ist es wichtig zu wissen, welche Mindestanforderungen eine korrekte CE-Konformitätserklärung erfüllen muss.


Das gehört in eine Konformitätserklärung gemäß Maschinenrichtlinie

  1. Firmenname und vollständige Anschrift des Herstellers
  2. Name und Anschrift des Herstellers oder einer bevollmächtigten Person
  3. Beschreibung der Maschine: Funktion, Modell, Typ, Seriennummer und Handelsbezeichnung
  4. Die angewendeten Richtlinien und harmonisierten Normen
  5. Eine Erklärung der Konformität, in der versichert wird, dass die Maschine den genannten Normen entspricht
  6. Ggf. Name, Anschrift und Kennnummer einer benannten Stelle (falls zutreffend)
  7. Quellen der angewandten Normen, technischen Spezifikationen oder anderen Richtlinien
  8. Ort und Datum der Erklärung
  9. Angaben zur unterzeichnenden Person, einschließlich Unterschrift

Ab Januar 2027 tritt die neue Maschinenverordnung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt muss zusätzlich auch der angewendete Abschnitt der jeweiligen Norm angegeben werden.


Fazit

Eine fehlerhafte Konformitätserklärung birgt Risiken – für Hersteller und für die Sicherheit der Produkte. Bei ED Eckhardt kennen wir die Herausforderungen und unterstützen Unternehmen dabei, rechtskonforme CE-Erklärungen zu erstellen, die den aktuellen Anforderungen entsprechen.


CE-Kennzeichnung und Maschinensicherheit im internationalen Vergleich

Die CE-Kennzeichnung ist innerhalb der Europäischen Union allgegenwärtig und ein zentrales Element, um den sicheren Warenverkehr zu gewährleisten. Doch wie sieht es mit der CE-Kennzeichnung außerhalb der EU aus? Welche Rolle spielen Maschinensicherheit und Arbeitsschutz in anderen Ländern, und welche Unterschiede gibt es im internationalen Vergleich?


CE-Kennzeichnung in der Schweiz und der Türkei

Obwohl die Schweiz und die Türkei geografisch zu Europa gehören, sind sie nicht Teil der Europäischen Union. Dennoch gibt es Abkommen, die den freien Warenverkehr erleichtern:

  • Die Schweiz: Durch das sogenannte „Mutual Recognition Agreement (MRA)“ ist der Warenverkehr zwischen der Schweiz und der EU weitgehend harmonisiert. Die Schweiz hat die europäische Maschinenrichtlinie national umgesetzt. Eine CE-Kennzeichnung ist dort nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch auch nicht verboten.
  • Die Türkei: Auch die Türkei hat ein Abkommen über den freien Warenverkehr mit der EU und die Maschinenrichtlinie in nationales Recht übertragen. Daher gelten dort ähnliche Anforderungen wie innerhalb der Europäischen Union.

Im Rest der Welt hingegen besitzt die CE-Kennzeichnung keine rechtliche Gültigkeit. Zwar kann sie im Rahmen von vertraglichen Regelungen relevant werden, jedoch dürfen diese Regelungen dem jeweiligen nationalen Recht nicht widersprechen.


Maschinensicherheit: Ein Beispiel aus Ägypten

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie unterschiedlich die Anforderungen an Maschinensicherheit außerhalb der EU sein können. In Ägypten wurde ein Hochdruckreiniger ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen eingesetzt. Die Konsequenzen sind gravierend:

  • Fehlende Schutzvorrichtungen: Der unabgedeckte Keilriemen birgt erhebliche Gefahren. Lange Haare können sich im Riemen verfangen, wodurch der Kopf gegen die Spule geschleudert wird. Auch Kinderhände sind gefährdet, da das Gerät ungeschützt am Boden steht.
  • Geringer Stellenwert von Arbeitssicherheit: In vielen Ländern, wie Ägypten, arbeiten Menschen häufig unter gefährlichen Bedingungen – oft barfuß, ohne Helm oder Sicherung. Ein Dach wird beispielsweise mit einem Hochdruckreiniger gereinigt, während die Arbeiter keinerlei Schutzmaßnahmen treffen.

Diese Unterschiede verdeutlichen, wie wichtig die europäischen Maschinensicherheitsrichtlinien und Arbeitsschutzvorschriften sind. Auch wenn sie gelegentlich als aufwendig oder einschränkend wahrgenommen werden, erfüllen sie einen klaren Zweck:

  • Sie verhindern Arbeitsunfälle.
  • Sie sorgen dafür, dass die Unfallversicherung sowohl den Arbeitsausfall als auch die Kosten für die Rehabilitation übernimmt.

Ein globaler Blick auf Sicherheit

Während in der EU die Sicherheit von Maschinen und Arbeitsbedingungen klar reguliert ist, sieht es in anderen Ländern anders aus. In vielen Regionen spielt Maschinensicherheit eine untergeordnete Rolle, was zu erhöhten Unfallrisiken führt. Gleichzeitig sind soziale Absicherungen wie Unfallversicherungen oft kaum oder gar nicht vorhanden.

Die CE-Kennzeichnung und die damit verbundenen Regularien leisten somit einen wichtigen Beitrag: Sie schützen nicht nur Menschenleben, sondern auch die Wirtschaft durch klare Standards und Verantwortlichkeiten.


Fazit

Der internationale Vergleich zeigt: Die strengen Richtlinien der EU mögen anspruchsvoll sein, doch sie bieten einen klaren Vorteil – sowohl für die Sicherheit der Arbeiter als auch für den Verbraucher. Wer Maschinen und Anlagen in anderen Ländern einsetzen oder vertreiben möchte, sollte sich intensiv mit den jeweiligen nationalen Anforderungen auseinandersetzen und die Sicherheitsstandards nicht aus den Augen verlieren.


Explosionsschutz in der Produktion: Warum ATEX Leben rettet

Explosionsgefahren sind in vielen Produktionsbereichen allgegenwärtig, insbesondere in Branchen wie der Holzverarbeitung oder Chemieindustrie. Selbst kleinste Staubpartikel oder entzündliche Gase können zu verheerenden Unfällen führen – mit dramatischen Folgen für Mensch, Unternehmen und Umwelt. Um solchen Risiken vorzubeugen, ist ein umfassendes Verständnis der ATEX-Richtlinien unerlässlich.


Was bedeutet ATEX?

ATEX steht für "Atmosphères Explosibles" und ist die EU-Richtlinie für den Umgang mit Geräten und Schutzsystemen in explosionsgefährdeten Bereichen. Diese Bereiche entstehen durch das Zusammenspiel von entzündlichen Stoffen und Zündquellen.

Einige typische Beispiele:

  • Holzverarbeitung: Holzstaub, der bei der Bearbeitung entsteht, ist hoch entzündlich.
  • Chemieindustrie: Hier führen der Einsatz und die Verarbeitung von Chemikalien häufig zur Bildung entzündlicher Gase.

Die ATEX-Richtlinie teilt explosionsgefährdete Bereiche in verschiedene Zonen ein – abhängig davon, ob das Risiko durch Gase oder Stäube entsteht und wie häufig eine explosionsfähige Atmosphäre vorkommt. Diese Einstufungen dienen als Grundlage für Sicherheitsmaßnahmen.


Risikobeurteilung: Der Schlüssel zur Explosionssicherheit

Eine fundierte Risikobeurteilung ist das Herzstück jedes Explosionsschutzkonzepts. Sie ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern schützt auch die Mitarbeiter, die Maschinen und den Ruf eines Unternehmens. Ohne die Beachtung von Explosionsrisiken drohen:

  • Personenschäden durch schwere Unfälle.
  • Wirtschaftliche Einbußen durch beschädigte Anlagen oder Produktionsausfälle.
  • Reputationsverlust, der nur schwer wiederherzustellen ist.

Wichtige Aspekte in der Risikobeurteilung:

  1. Identifikation möglicher Zündquellen: Mechanische, elektrische oder statische Zündquellen müssen erkannt und klassifiziert werden.
  2. Bewertung von Gefahrenstoffen: Welche Stoffe sind entzündlich, und unter welchen Bedingungen entstehen sie?
  3. Umgebungsbedingungen: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Umweltfaktoren beeinflussen das Explosionsrisiko.

Die Maßnahmen enden jedoch nicht bei der Erkennung von Risiken. Zündquellen müssen entweder eliminiert oder auf ein Minimum reduziert werden, und diese Maßnahmen sind sorgfältig zu dokumentieren.


Sicherheit durch Prävention: Was können Sie tun?

Explosionsschutz beginnt bei der Sensibilisierung für potenzielle Risiken in Ihrer Produktion. Dazu gehören:

  • Regelmäßige Schulungen: Eine ATEX-Schulung vermittelt das nötige Wissen, um Risiken zu erkennen und Schutzmaßnahmen umzusetzen.
  • Dokumentation und Überprüfung: Jedes Gerät und jede Maßnahme sollte sachgemäß dokumentiert werden, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
  • Ergreifen von Schutzmaßnahmen: Maßnahmen wie Absaugvorrichtungen, Schutzkästen für Zündquellen oder explosionsgeschützte Geräte tragen erheblich zur Sicherheit bei.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Die Einhaltung der ATEX-Richtlinien und die Umsetzung einer gründlichen Risikobeurteilung sind essenziell, um Unfälle und deren Folgen zu vermeiden. Explosionsschutz ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – für die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter, den Erhalt Ihrer Produktionsanlagen und den Schutz Ihres Unternehmensimages.

Haben Sie Maschinen in explosionsgefährdeten Bereichen? Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Produktionsumgebung zu überprüfen – es könnte Leben retten.


Risikobewertung in der Praxis: Die 7 größten Fehler und wie Sie sie vermeiden

Eine gründliche Risikobewertung ist für Maschinenbauer nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch entscheidend für die Sicherheit von Menschen und Maschinen. Doch immer wieder treten Fehler auf, die gravierende Folgen haben können – von hohen Kosten bis zu Personenschäden.

Hier sind 7 typische Fehler, die Ihnen bei der Risikobewertung auf die Füße fallen könnten, und wie Sie sie vermeiden:


1. Nicht alle Risiken werden identifiziert

Fehlende oder übersehene Risiken führen dazu, dass Gefahren unentdeckt bleiben. Das Resultat?

  • Unfälle mit Sachschäden
  • Schlimmstenfalls Personenschäden

Die sorgfältige Identifikation aller Risiken ist der erste Schritt zur Vermeidung solcher Folgen.


2. Die Risikobewertung wird als „abgeschlossen“ betrachtet

Risikobewertungen sind keine einmalige Aufgabe. Warum?

  • Richtlinien und Normen ändern sich stetig.
  • Eine frühere Risikobewertung muss regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Wer hier untätig bleibt, riskiert, dass die Maschine nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht.


3. Der menschliche Faktor wird unterschätzt

Eine häufige Gefahr: Maschinenbauer betrachten nur die Technik, aber nicht den Faktor Mensch. Doch Bedienungsfehler oder unsachgemäße Nutzung können zu:

  • Schlimmen Verletzungen führen
  • Langfristigen Behinderungen oder lebenslangen Schäden

Ein vollständiger Risikobericht muss den menschlichen Faktor zwingend einbeziehen.


4. Die Dokumentation ist unvollständig oder ungenau

Die Dokumentation bildet das Herzstück jeder Risikobewertung. Sie dient:

  • Als Nachweis der Risikoeinschätzung
  • Zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Fehlende oder schlampige Dokumentation kann im Ernstfall erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben. Sorgfalt ist hier Pflicht.


5. Unwahrscheinliche Risiken werden ignoriert

Ein Fehler, der häufig gemacht wird: Risiken, die „unwahrscheinlich“ oder „klein“ erscheinen, werden einfach ignoriert. Doch auch minimale Risiken können enorme Folgen haben.

  • Lebenslange Zahlungen an betroffene Personen bei Personenschäden
  • Massive finanzielle Kosten durch rechtliche Konsequenzen

Eine vollständige Risikobewertung berücksichtigt alle Risiken, unabhängig von ihrer Wahrscheinlichkeit.


6. Wichtige Akteure werden nicht eingebunden

Niemand ist unfehlbar. Deshalb sollten Sie:

  • Konstrukteure, Techniker oder Bediener einbeziehen.
  • Regelmäßige Rücksprache halten: Vielleicht erkennen andere Akteure Risiken, die Ihnen entgangen sind.

Teamarbeit und Kommunikation sind entscheidend für eine lückenlose Risikobeurteilung.


7. Maßnahmen zur Risikominimierung werden nicht umgesetzt

Der schlimmste Fehler: Sie erkennen Risiken, dokumentieren sie – und tun nichts dagegen. Die Folgen?

  • Hohe Kosten durch Klagen und rechtliche Konsequenzen
  • Im schlimmsten Fall Sach- oder Personenschäden

Eine Risikobewertung ist nur dann sinnvoll, wenn die Risiken durch konkrete Maßnahmen eliminiert oder minimiert werden.


Fazit: Fehler vermeiden, Sicherheit gewährleisten

Eine umfassende und aktuelle Risikobewertung schützt nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Ihr Unternehmen. Vermeiden Sie die klassischen Fehler und achten Sie darauf, alle Risiken zu identifizieren, sauber zu dokumentieren und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.


Persönliche Beiträge


Erste Weihnachtsfeier bei ED Eckhardt – Ein starkes Team wächst zusammen

Gemeinsame Erlebnisse stärken den Zusammenhalt – und genau das war unser Ziel bei der ersten Weihnachtsfeier von ED Eckhardt. Was zunächst als spontane Idee begann, wurde zu einem schönen und erfolgreichen Abend, der uns als Team noch enger zusammengebracht hat.

Gerade in einem jungen Unternehmen sind Zusammenhalt und ein starkes Miteinander entscheidend für den langfristigen Erfolg. Unsere drei neuen Werkstudenten sind erst seit Kurzem Teil unseres Teams, doch die Weihnachtsfeier bot die perfekte Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und als Gruppe weiter zusammenzuwachsen.


Was unser Team ausmacht

Erfolg basiert nicht nur auf Zahlen, sondern vor allem auf den Menschen, die ein Unternehmen täglich voranbringen. Bei ED Eckhardt legen wir großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter motiviert sind und sich mit der Vision und den Zielen des Unternehmens identifizieren. Denn Arbeit sollte nicht nur Pflicht sein, sondern auch eine Herausforderung, die Freude bereitet.

Ein Abend wie dieser – mit gutem Essen, Gesprächen abseits des Büros und einem entspannten Austausch – schafft Vertrauen und ein positives Arbeitsklima. Für uns war es eine schöne Gelegenheit, die individuellen Stärken und Interessen jedes Einzelnen noch besser kennenzulernen.


Ein Dank an das Team

Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitern, die diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben. Diese erste Weihnachtsfeier war nicht nur ein schöner Abschluss des Jahres, sondern auch ein wichtiger Schritt, um gemeinsam weiterzuwachsen.

Wir freuen uns schon auf viele weitere Feiern und gemeinsame Erlebnisse, die unser Team auch in Zukunft zusammenhalten und stärken werden.


2023 – Ein Jahr des Wachstums bei ED Eckhardt

Das vergangene Jahr war für mich und ED Eckhardt ein Jahr voller Fortschritte, Veränderungen und Meilensteine. Besonders in jungen Unternehmen prägen Wachstum und Wandel den Alltag – und genau das durfte ich 2023 erleben.


Vom Einzelkämpfer zum Team

Anfang 2023 war ich noch allein unterwegs: Ein Ein-Mann-Betrieb, voller Ideen und Motivation, aber mit allen Aufgaben auf meinen Schultern. Mit steigenden Aufträgen und wachsenden Anforderungen wurde mir schnell klar, dass ich Unterstützung brauche, um langfristig Qualität und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Im Februar konnte ich dann die erste Mitarbeiterin auf 520-Euro-Basis einstellen. Das war nicht nur eine organisatorische Veränderung, sondern auch für mich ein wichtiger Schritt: Ich musste herausfinden, was für eine Führungskraft ich sein möchte. Wie fördere ich Mitarbeiter gezielt? Wie schaffe ich eine positive Arbeitsatmosphäre? Welche Werte möchte ich vorleben?

Diese Erfahrungen gaben mir das Vertrauen, im Juni eine weitere 520-Euro-Kraft einzustellen. Gemeinsam optimierten wir die Abläufe und bewältigten die wachsende Nachfrage erfolgreich.


Ein starkes Team und ein neues Kapitel

Im Oktober war es dann so weit: Drei Werkstudenten kamen hinzu und brachten neue Energie und frische Ideen ins Unternehmen. Gleichzeitig haben wir unser erstes eigenes Büro bezogen – ein wichtiger Meilenstein, der nicht nur Platz für unser Team bietet, sondern auch das Fundament für weiteres Wachstum schafft.


Ein Jahr, auf das wir stolz sind

2023 war ein Jahr, in dem ED Eckhardt von einem Einzelunternehmen zu einem starken Team gewachsen ist. Mit zuverlässigen und motivierten Mitarbeitern an meiner Seite konnten wir unsere Leistungen weiter ausbauen und unsere Kunden noch besser unterstützen.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr weitere Herausforderungen anzunehmen, unser Team weiterzuentwickeln und innovative Lösungen zu bieten – für die Projekte unserer Kunden und für eine erfolgreiche Zukunft.


Arbeiten zwischen den Jahren – Zeit für Fokus und Weiterentwicklung

Die Zeit zwischen den Jahren ist oft eine ruhige Phase, in der viele Unternehmen eine Pause einlegen. Bei ED Eckhardt sehen wir diese Zeit jedoch als eine wertvolle Gelegenheit, uns auf komplexe Themen zu konzentrieren und den Blick auf das kommende Jahr zu richten.

Während viele unserer Kunden und Partner ihren Betriebsablauf pausieren, können wir in dieser ruhigeren Zeit produktiv bleiben. Warum ist das besonders wertvoll?


Warum wir die ruhigen Tage zwischen den Jahren schätzen

  1. Weniger Ablenkungen: In dieser Zeit haben auch größere Firmen oft Betriebsferien, was bedeutet, dass weniger Mails und Anfragen eingehen und wir die nötige Ruhe haben, uns auf Projekte zu fokussieren.
  2. Zeit für die strategische Planung: Ohne den alltäglichen Geschäftsstress können wir uns intensiv mit der Analyse des vergangenen Jahres und der Planung unserer nächsten Schritte beschäftigen – von der Verbesserung interner Prozesse bis hin zur Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen.
  3. Zukunftsfähigkeit stärken: Die ruhigen Tage bieten auch Raum, um Zukunftswünsche und strategische Entscheidungen zu konkretisieren. Was wollen wir im nächsten Jahr noch besser machen? Welche Chancen ergeben sich?

Pausen nicht vergessen

Natürlich ist es ebenso wichtig, sich regelmäßig eine Auszeit zu gönnen, um die Batterien aufzuladen. Auch wir bei ED Eckhardt schätzen die Zeit mit der Familie und den Freunden. Dennoch nutzen wir die ruhigen Tage zwischen den Jahren auch, um uns weiterzuentwickeln und unsere Arbeit für das kommende Jahr zu optimieren.


Meine Gründungsgeschichte – Vom Traum zur Realität

Meine Reise als Unternehmer begann schon vor einigen Jahren, als ich mich entschied, mein Abitur mit dem Schwerpunkt Mechatronik an der Werner von Siemens Schule in Wetzlar abzuschließen.

Nach dem Abitur stellte ich mich einer persönlichen Herausforderung: Ich verbrachte ein Jahr allein in Kanada, reiste durch das Land und verdiente mir meinen Lebensunterhalt. Diese Erfahrung hat mich nicht nur geprägt, sondern auch mein Durchhaltevermögen und meine Fähigkeit, schwierige Situationen zu meistern, gestärkt.


Vom Studium zur Gründung

Zurück in Deutschland, begann ich ein Duales Studium im Maschinenbau mit der Fachrichtung Formgebung an der Technischen Hochschule Mittelhessen und arbeitete gleichzeitig bei Elkamet, einem Unternehmen im Bereich Kunststofftechnik in Biedenkopf.

Nach meinem Studium und einem weiteren Jahr bei Elkamet spürte ich jedoch immer stärker den Wunsch, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen: Ein eigenes Unternehmen gründen.


Der Schritt in die Selbstständigkeit

2021 wagte ich den ersten Schritt: Ich nahm eine Teilzeitanstellung in einer Konstruktion in Oberweidbach an und begann parallel, meine Selbständigkeit aufzubauen. Schritt für Schritt entwickelte sich mein Unternehmen weiter, und im Jahr 2022 verwandelte ich meine Teilselbstständigkeit in eine Vollselbstständigkeit.

Seitdem bin ich kontinuierlich dabei, ED Eckhardt weiterzuentwickeln und ein erfolgreiches Unternehmen mit einer großartigen Team-Atmosphäre aufzubauen.

Ich freue mich darauf, auch Sie auf diesem spannenden Weg zu begleiten und gemeinsam zu wachsen.


So führe ich meine Mitarbeiter – Flexibilität und Kommunikation als Schlüssel

In meinem Unternehmen arbeiten Mitarbeiter in unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen und an verschiedenen Orten.

  • Christian arbeitet Vollzeit bei mir im Büro.
  • Hanna ist Teilzeit vor Ort.
  • Denis arbeitet Vollzeit bei einem Kunden.
  • Andere erledigen ihre Aufgaben abends auf Minijobbasis im Homeoffice.

Die Herausforderungen sind klar: Die Kommunikation und Beziehung zu meinen Mitarbeitern unterscheiden sich je nachdem, ob jemand einen Raum weiter sitzt oder 400 Kilometer entfernt ist.


Mein Ansatz? Ich versuche, immer erreichbar zu sein. Egal, ob ein Minijobber abends um 21 Uhr eine dringende Frage hat oder der Vollzeitmitarbeiter nebenan Unterstützung braucht – klare, ehrliche Kommunikation ist die Basis für jedes gute Arbeitsverhältnis.

Vor einem Jahr war das noch einfacher: Alle Mitarbeiter saßen gemeinsam mit mir im Büro. Doch damals konnten wir auch nur ein begrenztes Spektrum an Kunden betreuen. Um flexibler für unsere Kunden zu sein, mussten auch wir als Team flexibler werden.

Mittlerweile profitiert jeder von dieser Entwicklung: Manche Mitarbeiter schätzen die Abwechslung und sind gerne viel unterwegs. Andere genießen es, von zu Hause aus zu arbeiten. So hat jeder ein Stück Flexibilität hinzugewonnen, während das Unternehmen gewachsen ist.


Der Schlüssel liegt in der Balance: Kommunikation, Erreichbarkeit und ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld halten alles zusammen – unabhängig davon, wo oder wie jemand arbeitet.